05.06. bis 12.09.2021


Wie ein Traum! - Emil Orlik in Japan

Als einer der ersten europäischen Künstler reiste der deutsch-böhmische Zeichner, Grafiker und Maler Emil Orlik (1870–1932) im Jahr 1900 nach Japan, um dort die Technik des Farbholzschnittes zu studieren. Die so entstandenen Werke zählen zu den schönsten Zeugnissen einer von Japan beeinflussten Kunst, dem sogenannten Japonismus.


Voller Atmosphäre und zugleich konzentriert schildert der dem Jugendstil nahestehende Emil Orlik das Land und seine Menschen. Seien es Handwerker bei der Arbeit, eine Geisha in einem Teehaus oder ein Straßenzug in Tokyo: Die Lebensnähe und Frische seiner Szenen und Orliks besonderer Sinn für Bildharmonie teilen sich dem Betrachter unmittelbar mit.

Die ausgestellten Werke stammen aus der Hamburger Privatsammlung von Peter Voss-Andreae, der auch das Begleitbuch zur Ausstellung initiiert hat.


ARTverwandt - Komische Kunst von Gerhard Glück

Die Cartoons von Gerhard Glück sind Meisterwerke in einer aufwendigen Mal- und Zeichentechnik: Sie sind schön anzuschauen, wirken auf den ersten Blick idyllisch und heiter – um bei genauerem Hinsehen ihren abgründigen Humor zu offenbaren.


Sein künstlerisches Handwerk hat Gerhard Glück, 1944 geboren, in einem Studium der Werbegrafik und der Kunsterziehung gelernt; bis 2004 war er als Kunsterzieher tätig. Von 1973 bis 1990 hat er vor allem für die »Süddeutsche Zeitung« gearbeitet, seit 1991 ist er ständiger Mitarbeiter von »NZZ Folio«, der Zeitschrift der »Neuen Zürcher Zeitung« sowie des satirischen Magazins »Eulenspiegel«. Auch für die Wochenzeitung »Die Zeit« oder das Magazin »Cicero« gestaltet er Titel- und Textillustrationen.

Die Ausstellung präsentiert einen Querschnitt durch das Schaffen von Gerhard Glück, darunter auch seine hintersinnigen Ausflüge in die Kunstgeschichte.


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