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Lebenswerk von Heinz Jankofsky begeistert Besucher und Freunde des gezeichneten Humors

Die Ausstellung "Jankofsky.Einer von uns" im Sommerpalais Greiz zeigt noch bis zum 1. November 2026 einen umfangreichen Querschnitt durch das Schaffen dieses ostdeutschen Klassikers der Humorzeichnung.

Heinz Jankofsky 1990er Jahre Arbeitsplatz in Bebersee Foto SUPERilluWeyrich

Heinz Jankofsky - 1990er Jahre am Arbeitsplatz in Bebersee - Foto: SUPERilluWeyrich

Der Berliner Humorzeichner Heinz Jankofsky (1935–2002) gehörte zu den bekanntesten Künstlern der Gattung in der DDR.

Auch nach der Wende konnte er sich mit seinen gezeichneten Kommentaren zum Zeitgeschehen behaupten und weiterhin eine große Fangemeinde begeistern. Nicht nur Leser­innen und Leser der Satire-Zeitschrift Eulenspiegel kennen ihn, sondern auch beispielsweise die der SUPERillu.

Unter dem Titel »Jankofsky. Einer von uns« zeigt das Greizer Sommerpalais eine über vier Schaffensjahrzehnte reichende Werkauswahl, die mit Unterstützung der „Stiftung Museen für Humor und Satire“ aus deren Sammlung zusammengestellt wurde. Die Stiftung der Cartoonlobby bewahrt den gesamten künstlerischen Nachlass von Heinz Jankofsky - neben vielen anderen Klassikern der ostdeutschen Karikatur - in ihrer Sammlung als Kulturerbe.
Mit fast einhundert Exponaten sind so viele Jankofsky-­ Werke versammelt, wie bisher nur selten in einer Ausstellung. 

Wegen seines großen Erfolges und charakteritischer Typisierungen wurde er auch gern als der »ostdeutsche Uli Stein« bezeichnet. Und ähnlich wie dieser war der gelernte Lokomotivschlosser ein Seiteneinsteiger in der Zeichenwelt. Ebenso unkonventionell war seine Ideenfindung – vormittags in einem Berliner Café sitzend und dabei die Menschen beobachtend – fand er die Entwürfe, die er dann später mit Tuschefeder ausarbeitete.

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Eröffnung der Ausstellung im Gartensaal vom Sommerpalais Greiz am 30. Mai - Einführung zum Zeichner vom Geschäftsführer und Sammlungsleiter der "Stiftung Museen für Humor und Satire"- Andreas Nicolai.


Informationen zur Sammlung der Cartoonlobby-Stiftung

stiftungssammlung

Ziel der Stiftung Museen für Humor und Satire und eines zukünftigen Museums ist es, Karikatur und Cartoon als ernstzunehmende Kunstformen und als einen bedeutenden Teil des Kulturerbes zu erhalten, sammeln, bewahren, erforschen, interpretieren und vermitteln, um es für Bildung, Vergnügen, Reflexion und Wissensaustausch der deutschsprachigen Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Der Sammlungsschwerpunkt ist die satirisch-humoristische Tradition in der Region Berlin-Brandenburg mit der Medienmetropole Berlin als Ausgangspunkt. Die Sammlung als Chronik des Zeitgeschehens und der kritischen Auseinandersetzung mit der Gesellschaft soll vermittelt und zugänglich gemacht werden.

Mehr dazu auf der Seite von www.cartoonmuseum-digital.de !