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Cartoonmuseum Brandenburg zeigt die Jubiläumsschau dazu in Luckau

 

Peter Butschkow, geboren am 29. August 1944 in Cottbus, aufgewachsen in Berlin-Tempelhof und Ende der 1970er Jahre ausgewandert - lebt und arbeitet er heute in Nordfriesland. Studium an der Staatlichen Akademie für Grafik- Berlin.

Was ruft man Cartoonisten nach?

Von Harald Kretzschmar                                         neues deutschland 26.August 2019

Cartoon sagt man, wenn das Wort Karikatur zu abgedroschen und profan erscheint. Vornehm und weltläufig klingend, will Cartoon Bildwitz benennen. Von der zeichnerischen Originalität her möglichst ein Leckerbissen. Der kennerische Blick hat schon lange im Sächsischen Spuren davon ausgemacht. Doch vieles, was dort einmal war, gibt es nicht mehr so ganz selbstverständlich. Die Thomaner singen noch, aber Reclam ist weg. Die Zeitung gibt es noch, aber der Cartoon wird importiert. Etwas, was bereits in den 70er Jahren in Sachsen blühte, und sich in Leipzig „Karicartoon“ nannte, ist abgehakt, und nicht mehr im Angebot.

Wer in Halle und Umgebung erinnert sich nicht an die Karikaturen mit dem verunglückten Autofahrer, einem in Gips verpackten Kranken oder der einsam feiernden Oma? Schöpfer dieser „liebenswerten Pechvögel“ war der Karikaturist Arthur Epperlein. Er, der seine Entwürfe mit dem Kürzel EPPER signierte, wäre am 4. Juni einhundert Jahre alt geworden. Das Stadtmuseum Halle würdigt den runden Geburtstag Arthur Epperleins ab 30. August mit einer eigenen Sonderausstellung „BITTE MAL LACHEN! “ - Arthur Epperlein zum 100. Geburtstag.

 

Am 23. August 2019 ist der Collagist und Cartoonist Andreas Prüstel gestorben.

Der satirische Künstler hatte zu Lebzeiten viel Spaß am Aberwitz und zu den Bewunderern seines besonderen und eigenen Humors zählten nicht nur Cartoonfans sondern auch viele seiner Zeichnerkolleg*innen. Sein Tod, kurz vor dem 68. Geburtstag, hat viele von ihnen betroffen gemacht. War der Sensenmann auch eines seiner Lieblingsmotive des schwarzen Humors – so hat er bei Andreas Prüstel nicht barmherzig zugeschlagen. Über 4 Monate verbrachte er im Krankenhaus nach einem Schlag- und Herzanfall bis sein geschwächter und kleiner Körper aufgab.

Foto: Lars von Törne

Foto: Lars von Törne

Der Berliner Tagesspiegel brachte in seiner Sonntagsausgabe einen längeren Artikel über die Bemühungen der Cartoonlobby, in der Hauptstadtregion ein eigenes Karikaturmuseum zu errichten.

Der lachende Sonntag auf Burg Stolpen!

Beim Ersten sächsischen Karikaturen-Frühschoppen lassen sich Karikaturistinnen und Karikaturisten endlich mal tief in die Karten schauen. Die Zeichner zeigen böse Bilder, hintersinnigen oder gar abgründigen Witz, entlarvende Dialoge und treffende Zuspitzungen aus Politik, Gesellschaft, Liebe und Leben.

Cartoon von Uwe Krumbiegel

Logo der Cartoonlobby


Karikatur des Tages der Cartoonlobbyisten ...

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